Natur & Kunst Elbtal - für jeden Menschen

Erinnerungen auf Papier

Buchvorstellung

Elbwiesenkräuterspaziergang – Wildpflanzen sehen –

Ein phänologisches Wildpflanzenjahr 

36 Wildpflanzen im Porträt

– Katrin Skrzypietz, staatl. zert. Pädagogin, Naturführerin, Zeichnerin –

Wildpflanzen sehen
Vorwort
Mit diesem Buch bin ich in jeder Hinsicht bemüht, all meine Erfahrungen in der Wildpflanzenkunde einzubringen, um sie den Menschen nutzbringend darzubieten.
36 Wildpflanzen entlang des Elbtals, alljährlich aufs Neue mit Bewunderung betrachtet und mit ihnen in Verbindung stehend, werden porträtiert und in filigraner, kunstvoller Tuschezeichnung abgebildet. Sie laden während eines Spaziergangs in der Natur zum Lesen und Erkunden der Wildpflanzenvielfalt ein.
Natürlich gibt es weitaus mehr Wildkräuter entlang des Elbtals, mit denen sich mein Buch weiter füllen ließe. In diesem Wildpflanzenporträt entlang des schönen Flusses, der Elbe bei Dresden, stelle ich meine persönlichen Pflanzenverbündeten vor. Es entstand ein literarischer Wildpflanzenspaziergang mit interessanten Informationen aus der vergangenen und der heutigen Volksheilkunde, fast vergessenen Mythen, volkstümlichem Aberglauben, Heilanwendungen sowie der Verwendung der Wildpflanzen als Gemüse- oder Gewürzpflanzen in der Wildpflanzenküche.   (….)                                       Viel Freude!

(…) Ein phänologisches Jahres
Der phänologische Jahreskalender bezieht sich auf das Sichtbare in der Natur.
Das aus der griechischen Sprache abgeleitete Wort „phainein“ bedeutet „sichtbar
machen“ in der deutschen Übersetzung.
Im Jahreskreis zeigen sich sichtbare Zeichen für einen Jahreszeitenwechsel –
oder das achtsame Sehen in jeder Jahreszeit.
Im phänologischen Kalender sprechen wir nicht von astronomischen Monaten.
Zehn Jahresphasen begleiten den phänologischen Kalender:
den Vorfrühling, den Erstfrühling, den Vollfrühling, den Frühsommer, den
Hochsommer, den Spätsommer, den Frühherbst, den Vollherbst, den Spätherbst und danach die Ruhezeit im Winter.

Naturstudie

Huflattich – Tussilago farfoaro

(S. 33) (…) Typisch für den Huflattich
Nach dem Verblühen, im Vollfrühling, wandelt sich die sonnengelbe Huflattichblüte in eine weiße, kugelige Erscheinung – sie ist nun in ihrer Samenbildung. Ähnlich der Pusteblume des Löwenzahns ist die Samenfrucht des Huflattichs kleiner und rundlich.
Der Huflattich vermehrt sich als robuste Wildstaude über bis zu zwei Meter lange Wurzelausläufer, wodurch eine großflächige Ausbreitung möglich wird. Zusätzlich bildet er flugfähige Früchte – kleine Fallschirme mit je einem Samen darin.

Impressionen

 

Begegnungen 

Erinnerungen auf Papier

Eiseweide im Januar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eisweide im Januar – Schwarzer Teich Altenberg

Tusche auf Papier (297 x 420 mm) 2025

300 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mondsilber und Winterweiß 

Schneewald Altenberg 2023

Tusche, Kreide auf Papier

(297 x 420 mm)

200 Euro